Am Montag, den 26.01.2026, haben sich alle drei 10er Klassen unserer Schule auf den Weg in die St.-Mauritius-Kirche gemacht, um die bewegende Lebensgeschichte von Anna Strishkowa zu hören.
Als sogenanntes „Kind von Auschwitz“ wurde sie am 4. Dezember 1943 als Kleinkind an der Rampe des Vernichtungslagers registriert – ohne bekannte Eltern, ohne bekannten Geburtsort. Nach der Befreiung wuchs sie bei Adoptiveltern in der Ukraine auf. Bis heute ist die Suche nach ihren Wurzeln ein wichtiger Teil ihres Lebens.
Ihre Geschichte wurde von Luigi Toscano im Dokumentarfilm „Schwarzer Zucker – rotes Blut“ festgehalten und im Projekt „Gegen das Vergessen“ dokumentiert.
Für unsere Schüler:innen war das Zuhören ein eindrucksvoller und sehr ergreifender Moment. Die persönliche Begegnung mit einer Zeitzeugin macht Geschichte lebendig – und erinnert uns daran, wie wichtig Erinnerung, Verantwortung und Menschlichkeit sind.
Wir sind dankbar für diesen besonderen Vormittag und dafür, dass wir diese Geschichte hören durften.