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Zur Fastenzeit

Donnerstag 4.3.2021 Das Problem

Es war einmal ein Problem, das sehr unglücklich und traurig war, weil alle Menschen darüber
schimpften und es verfluchten. Dabei fing alles so spannend an …
In der Problementstehungsfabrik hatte man ihm in der Endkontrolle gesagt, dass es eine
großartige Bestimmung habe und den Menschen ganz besondere Momente in ihrem Leben
bringen würde. Voller Freude und Tatendrang machte sich das Problem daran, die
Menschenwelt zu besuchen.
Doch anfangs wollte es niemand beachten – es war noch zu klein, ein kleines Problemchen.
Genährt durch das Verdrängen und Wegschieben der Menschen, wuchs es zu einem
beachtlichen Problem heran. Jetzt wurde es beachtet, allerdings zog es auch schon den
ersten Missmut auf sich. Und weiterhin weit und breit keine Sicht nach besonderen
Momenten, wie man es ihm vor einer Ewigkeit versprach.
Es wuchs weiter und wurde größer und größer. Die Beschimpfungen der Menschen schlugen
um in Resignation.
Bis eines Tages das Korsett der Resignation gesprengt wurde und ein junger Mann mit
seinem Sohn das Problem betrachtete.
„Das wird keine leichte Aufgabe“, sagte der Mann zu seinem Sohn. „Da haben wir ja ein
richtiges Problem, oder?“
„Lass dich davon nicht einschüchtern, mein Sohn. Ein Problem ist nichts weiter als eine
Herausforderung, eine Aufgabe, die es zu lösen gilt – mehr nicht. Eine Hürde, die wir
gemeinsam überspringen werden. Vielleicht müssen wir hierfür neue Sichtweisen und
Standpunkte einnehmen, uns weiter entwickeln. Auf alle Fälle ist ein Problem für uns da.“
„Wie kann etwas für uns sein, wenn wir Schwierigkeiten damit haben?“
„Weil wir daran wachsen werden, mein Sohn. Und nachdem wir es bewältigt haben, werden
wir anderen Menschen helfen können, wie sie solch ein Problem lösen können.“
Das Problem lauschte aus dem Hintergrund gespannt und freute sich darauf, dass nun
endlich jemand den Mut fasste und sich seiner annahm.
„Weshalb bist du dir so sicher, Paps?“
„Wenn ein Problem gegen uns wäre, müsste es Contrablem heißen – tut es aber nicht.“
zwinkerte er seinem Sohn zu.
Und das Problem verstand nun, welche besonderen Momente es den
Menschen brachte. Kleine Probleme versprachen kleine
Entwicklungsschritte, große Probleme hingegen gingen einher mit
großen Entwicklungen – und unser Problem hier war schon verdammt
groß.

Mario A. Brakenwage

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