Gemeinsam erinnern – Verantwortung für die Zukunft.
Gemeinsam mit 51 Schüler:innen haben wir in dieser Woche unsere Fahrt nach Auschwitz unternommen – eine Reise, die uns tief bewegt hat und noch lange nachwirken wird.
Schon im Vorfeld haben wir uns in einem Vorbereitungsseminar intensiv mit der Geschichte beschäftigt und darüber gesprochen, wie man sich an solchen Orten respektvoll verhält. Trotzdem konnte uns nichts wirklich auf das vorbereiten, was wir vor Ort fühlen würden.
Am Dienstag standen wir im Stammlager Auschwitz. Zwischen den Backsteinbaracken, den Ausstellungen und den persönlichen Gegenständen der Opfer wurde es still. Viele Eindrücke waren kaum in Worte zu fassen.
Am Mittwoch begegneten wir in Krakau einer Zweitzeugin. Ihre Erzählungen über den Mut ihrer Mutter und ihrer Tante haben uns besonders berührt – es war ein Moment, der vielen von uns sehr nahe ging. Bei den anschließenden Rundgängen durch das jüdische Viertel, die Altstadt und das ehemalige Ghetto wurde Geschichte plötzlich greifbar.
Am Donnerstag folgte der Besuch von Auschwitz-Birkenau. Die Weite des Geländes, die Gleise, die Ruinen der Gaskammern – all das hat eine beklemmende Stille hinterlassen. Viele von uns waren sprachlos.
Diese Fahrt war nicht nur eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, sondern auch ein gemeinsames Innehalten.
Erinnerung ist nicht einfach – aber sie ist notwendig.