Ende April 2026 war es für die drei 8. Klassen des Gymnasiums soweit: Im Rahmen des KAoA-Prozesses (Kein Abschluss ohne Anschluss) in NRW nahmen sie am Einstiegsinstrument teil. Begleitet wurden sie dabei vom Verein Lernen fördern e.V., der die interaktiven Workshops in Ibbenbüren durchführte.

In den drei Tagen ging es nicht um Noten, sondern um Potenziale und Interessen. Durch spielerische Übungen, Selbsttests und Gruppenarbeiten entdeckten die Schülerinnen und Schüler ihre Stärken, Fähigkeiten und mögliche Berufsfelder. „Ich wusste nicht, dass ich so gut organisieren kann!“, freute sich eine Schülerin.

Das Einstiegsinstrument ist der erste Schritt im KAoA-Prozess und soll den Jugendlichen helfen, realistische Berufswünsche zu entwickeln. Früher hieß der Workshop deshalb auch Potenzialanalyse. Die Ergebnisse fließen in die individuelle Berufsorientierung ein – ein wichtiger Baustein für die Zukunft. Ein Anschluss zur Konkretisierung der Erfahrungen im Bezug auf Berufsbilder fand dann im Unterricht statt, wo die Schülerinnen und Schüler mithilfe des Berufsorientierungstests Check-U von der Bundesagentur für Arbeit weiter erforschen konnten, was die Zukunft für sie bereithalten könnte.