So arbeiten wir2020-01-28T16:28:58+01:00

So arbeiten wir in der Erprobungsstufe

Die Erprobungsstufe

Die Erprobungsstufe umfasst die beiden ersten Schuljahre des Gymnasiums. Sie bildet eine pädagogische, didaktische, methodische und formale Einheit. Die Schülerinnen und Schüler gehen ohne Versetzung von der Klasse 5 in die Klasse 6 über. So haben die Kinder ausreichend Zeit, ihre Stärken zu entwickeln und noch bestehende Schwächen auszugleichen. Diese Stufe dient der Erprobung, Förderung und Beobachtung der Kinder, um die Entscheidung über die gewählte Schulform sicherer zu machen.

Der Übergang

Um den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium sorgsam zu begleiten und die neue Schule zu einem Lern- und Lebensraum zu gestalten, knüpft unsere Arbeit an die der Grundschulen an und führt langsam an die Arbeitsweise des Gymnasiums heran. Die unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Kinder aus den verschiedenen Grundschulen mitbringen, werden angeglichen und auf eine Basis gestellt. Unser Übergangskonzept sieht eine behutsame Eingewöhnungsphase vor, damit sich die Kinder bei uns wohlfühlen, mit Freude lernen und ihre Aktivitäten, Begabungen und Phantasien ausleben können. So stehen die ersten Schulwochen ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens sowie des Erkundens des näheren und weiteren Schulumfeldes.

Konstruktive Zusammenarbeit

Wir halten engen Kontakt zu den umliegenden Grundschulen. Der Austausch über die Entwicklung während der Grundschulzeit ist uns wichtig und hilft uns, gemeinsam zu beraten, wie die Schüler gut unterstützt werden können.

Zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule.

Wichtig ist uns im Interesse der Kinder, immer wieder einen großen Erziehungskonsens zu erreichen, der sich in der intensiven gegenseitigen Unterstützung der Arbeit bei zahlreichen Anlässen niederschlägt.

  • Evaluation von Unterricht

  • gemeinsam organisierte Fahrten und Feierlichkeiten

  • Stammtische

  • Pflegschaften

  • Elternsprechtage

  • Fachschaftssitzungen

  • Beratungsgespräche

  • Gelbe Seiten für Eltern

Ständige Ansprechpartner

Da pädagogisches Engagement und erzieherisches Geschick für das Gelingen des Übergangs von besonderer Bedeutung sind, werden erfahrene Klassenlehrerteams mit mindestens vier Unterrichtsstunden in den Klassen eingesetzt. Die unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen arbeiten eng zusammen, stehen im ständigen Austausch miteinander und begleiten so die Entwicklung der Kinder. Jeder Klasse stehen geschulte Schüler-Patenteams als Wegbegleiter im Bereich des sozialen Miteinanders zur Seite, die sich um die Belange ihrer Patenklasse kümmern. Als „persönliche“ Ansprechpartner helfen sie im Schulalltag, gestalten Patenstunden, unterstützen Lehrer und Eltern bei Klassenfesten und Aktionsnachmittagen oder vermitteln bei Klassenkonflikten und bei kleinen Alltagsproblemen.

Das Wir-Gefühl stärken

Neben einer einheitlichen Klassenstärke sowie einem ausgewogenen Verhältnis der Geschlechter bemühen wir uns bei der Zusammensetzung der Klassen auch, individuelle Wünsche der Kinder zu berücksichtigen, damit bestehende Freundschaften eine Grundlage für die neue Klassengemeinschaft bilden können.

In den ersten Schulwochen lernen sich die Kinder durch verschiedene erlebnispädagogische Aktionen näher kennen. Ein Spiel- und Kennenlernnachmittag mit den Eltern, Weihnachts- und Karnevalsfeiern fördern das Miteinander aller Beteiligten. Um soziale Kontakte und Kompetenzen weiter zu stärken und Teamgeist zu entwickeln, nehmen alle Kinder der Jahrgangsstufe 5 am Projekt „Klasse – wir sind ein (Lern-)Team“ teil. Zur Stärkung des „Wir-Gefühls“ findet zudem zu Beginn der Jahrgangstufe 6 eine fünftägige Klassenfahrt nach Wangerooge statt.

Selbstverantwortliches Lernen – Das Lernen lernen

Das Projekt „Lernen lernen“ ist fester Bestandteil des selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernens und Arbeitens in Klasse 5. Elementare Arbeitstechniken und Lernmethoden werden erklärt und systematisch vermittelt, um grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten der Selbstorganisation zu erlernen.

Unser Schulplaner ergänzt die Ziele dieses Programms. Er ist unerlässlicher Begleiter für die Hausaufgabenplanung und das Zeitmanagement. Darüber hinaus ist er ein wichtiges Dokument im Verantwortungsbereich der Kinder und enthält nicht nur wichtige Informationen über das Schulleben, sondern dient auch als Kommunikationsmittel zwischen Schule und Elternhaus.

Die Entwicklung der personalen und sozialen Kompetenzen der Kinder liegt uns besonders am Herzen. Daher arbeiten wir mit dem Trainingsprogramm Lions Quest. Die erste thematische Einheit „Meine Klasse“ hilft in der Phase des Kennenlernens, befasst sich mit der Förderung der Klassengemeinschaft, gibt Orientierungs- und Integrationshilfen. Für eine konstruktive Lernatmosphäre ist ein gutes Klassenklima unabdingbar.

Lernen mit den neuen Medien

Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu einem selbstbestimmten, kritischen und zugleich kreativen Umgang mit den Anforderungen der heutigen Medienwelt zu befähigen. Dazu stehen uns innerhalb und außerhalb des Unterrichts neben drei Computerräumen in jedem Klassenraum Beamer, PC, Soundanlage und Dokumentenkamera zur Verfügung.

Fördern und Fordern

Die individuelle Förderung erfolgt über einen binnendifferenzierten Unterricht. Ergänzend dazu erfolgen Förderungen durch eine gezielte Hausaufgabenbetreuung.

Neben der Möglichkeit, den persönlichen Interessen durch Angebote im 13plus-Programm nachzugehen, bieten wir besonders leistungsstarken und motivierten Schülerinnen und Schülern ab Klasse 5 in Zusammenarbeit mit der Universität Münster die Teilnahme am Förder-Forder-Projekt. Hierbei verlassen die Kinder den Unterricht im Drehtürmodell, um sich als „kleine Forscher“ mit einem fächerübergreifendem Themenfeld intensiv auseinander. An der Teilnahme für den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ arbeiten sportbegeistere Kinder mit externen Trainern. Zudem fördern wir die Leistungs- und Wettbewerbsbereitschaft im musikalischen, mathematischen und sprachlichen Bereich.

Sprachen

Ihre Ansprechpartnerin
Erprobungsstufenkoordinatorin